Carbon Footprint von Infraserv Höchst: schrittweise zu einem kleinen CO₂-Fußabdruck

Im Jahr 2017 beträgt der Carbon Footprint von Infraserv Höchst 1.584.149 Tonnen CO₂-Äquivalente. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Verringerung um ca. 58.000 Tonnen CO₂-Äquivalente. Der Beitrag der direkten CO₂-Emissionen verringerte sich durch den vermehrten Einsatz von Erdgas anstelle von Steinkohle. Damit verbunden sind geringere Mengen an Prozessemissionen.

Carbon Footprint von Infraserv Höchst: schrittweise zu einem kleinen CO₂-Fußabdruck

Deckung des Wärme- und Strombedarfs des Industriepark Höchst 2017

Der Industriepark Höchst zählt zu den größten Produktions- und Forschungsstandorten Europas. In mehr als 980 Gebäuden und Produktionsanlagen wurden etwa 2.000 Gigawattstunden elektrische Energie und 3.700 Gigawattstunden Wärme in Form von Prozessdampf benötigt – das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 670.000 Haushalten an Strom oder etwa 170.000 Einfamilienhäusern an Wärme.

Deckung des Wärme- und Strombedarfs des Industriepark Höchst 2017

In den Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen des Industriepark Höchst wird sowohl der erzeugte Strom als auch die erzeugte Wärme genutzt. Damit erreichen sie einen Brennstoffnutzungsgrad von rund 90 Prozent. Infraserv Höchst nutzt das Potenzial der Kraft-Wärme-Kopplung konsequent. Daher hat der am Standort produzierte Strom wesentlich geringere CO₂-Emissionen als der übliche Strommix in Deutschland.

Im Jahr 2010 betrugen die spezifischen CO₂-Emissionen des Strommixes in Deutschland beispielsweise 0,502 kg CO₂ / kWh Strom. Infraserv Höchst konnte in 2010 einen Faktor von 0,394 kg CO₂ / kWh Strom erzielen. Im Jahr 2017 verbesserten wir diesen Wert noch einmal auf 0,293 kg CO₂ / kWh.

Wenn Sie mehr wissen wollen, laden Sie sich hier den Carbon Footprint-Bericht (PDF) herunter.