Ihr Vorteil: Unsere Erfolgsgeschichte.

Infraserv Höchst und der Industriepark Höchst

Infraserv Höchst: Schon unser Name zeigt unsere Verbundenheit mit dem Frankfurter Stadtteil – und mit der erfolgreichen Industriegeschichte des Standorts. Was 1863 im damals noch nassauischen Höchst als kleine Teerfarbenfabrik begann, wuchs schnell zu einem der größten Chemieunternehmen in Deutschland. Heute bieten wir mehr als 90 Unternehmen aus der Chemie und Pharma einen attraktiven Standort - vom internationalen Großkonzern bis zum innovativen Dienstleister. Vor den Toren Frankfurts gelegen, ist der Industriepark Höchst über Straßen, Schienen, den Main und den nahen Flughafen optimal angebunden an die internationalen Waren- und Finanzströme. Und mit seiner beachtlichen Wertschöpfungskette ist der Industriepark Höchst ein wesentlicher Impulsgeber für die wirtschaftliche Dynamik und zugleich einer der größten Arbeitgeber der Region.

2012

  • Infraserv Höchst übernimmt Betrieb des Standortes „Creative Campus Monheim“.
  • Samsung Cheil Industries eröffnet europäisches Forschungszentrum im Industriepark Höchst.

2011

  • Ticona nimmt seine neue Anlage zur Herstellung von Polyoxymethylenen (POM) in Betrieb. Sie ist die weltgrößte Produktionsanlage für den unter dem Markennamen Hostaform ® vertriebenen Hochleistungskunststoff.
  • Während der dreijährigen Bauphase waren 1.200 Arbeiter auf der Baustelle und 400 Ingenieure beschäftigt. Das „Jahrhundertprojekt“ des Industrieparks findet seinen erfolgreichen Abschluss.
  • Infraserv Höchst setzt emissionsfreie, wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge ein.
  • Gemeinsam mit dem Energieversorgungsunternehmen Mainova errichtet Infraserv Höchst eine hochmoderne Bioerdgas-Aufbereitungsanlage. Das im Industriepark Höchst erzeugte Bioerdgas ist über die Mainova auch privaten Haushalten zugänglich.
  • Mit Inbetriebnahme der neuen Gasturbinen-Anlage ist der Standort weitgehend energieautark.

2010

  • Infraserv Höchst investiert 70 Millionen Euro in die neue Energieversorgungsanlage. Sie besteht aus zwei Gasturbinen mit jeweils 45 Megawatt elektrischer Leistung.

2009

  • Der Industriegase-Konzern SOL investiert 20 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsanlage zur Verflüssigung technischer Gase.
  • Eine von Infraserv Höchst errichtete neue Medienbrücke versorgt Produktionsanlagen im Südteil des Industrieparks mit Dampf und verschiedenen Rohstoffen.
  • Der westliche Rand des Industrieparks erhält eine neue, farbig gestaltete Schallschutzwand.

2008

  • Infraserv Höchst beginnt mit der Errichtung einer Ersatzbrennstoff-Anlage.
  • Für rund 44 Millionen Euro entsteht ein hochmodernes Logistik-Center Es stellt mit 70.000 Palettenlagerplätzen das größte Lager für chemische Produkte in Hessen dar.

2007

  • Der Industriepark Höchst gewinnt die Ausschreibung um die Neuausrichtung der Kunststoffanlage von Ticona. Um Platz für den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu machen, hatte der Mutterkonzern Celanese mehr als 50 in Frage kommende Standorte geprüft.
  • Die Planungen für eine Ersatzbrennstoff-Anlage beginnen. Sie soll bei einem Projektbudget von rund 300 Millionen Euro zur Energieautarkie des Industrieparks beitragen.

2006

  • Eröffnung einer Wasserstoff-Tankstelle am Industriepark Höchst – im Rahmen des EU-Projektes „Zero Regio“.
  • Bau einer Co-Fermentationsanlage zur Erzeugung von Biogas aus Klärschlämmen und organischen Abfällen.
  • Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ des bundesweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.

2005

  • Ein neues Biozentrum für Medikamente bildet mit seiner hochmodernen Technologie die Brücke zwischen innovativer Forschung und effizienter Produktion. Es ist damit ein wichtiger Baustein für die Zukunftssicherung des Standorts.

2004

  • Für 13 Millionen Euro wird der Trimodalport am südlichen Mainufer des Industrieparks ausgebaut. Er verknüpft die Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße („trimodal“) miteinander. Durch den Ausbau kann der Schwerlastverkehr signifikant reduziert werden.
  • Mit der „Provadis School of International Management and Technology“ entsteht eine private Hochschule für international anerkannte Bachelor-Abschlüsse.
  • An der östlichen Peripherie des Industrieparks wird ein Büro- und Funktionsgebäude errichtet, das aufgrund seiner ungewöhnlichen Form den Namen "Schiff auf Stelzen" erhält.

2003

  • Aventis, heute Sanofi, investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in den Bau einer neuen Insulinanlage.

2001

  • Die von den Unternehmen im Industriepark Höchst investierte Rekordsumme von 450 Millionen Euro lässt den Standort weiter wachsen.
  • Infraserv Höchst errichtet ein neues Mehrzwecklaborgebäude und ein neunstöckiges Bürogebäude im Südteil des Industrieparks.

2000

  • Infraserv Höchst richtet sich in einer neuen, prozess- und kundenorientierten Struktur aus und strebt die Branchenführerschaft als Standortbetreiber an.

1998

  • Aus dem Werksgelände wird ein moderner Industriepark, exzellent erschlossen und mit Raum für neue Nutzer.

1997

  • Öffnung des ehemaligen Werksgeländes für konzernfremde Unternehmen. Gründung der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, die aus den Standortservices des ehemaligen Stammwerks hervorgeht.

1994

  • „Aufbruch '94“: Beginn des Umbaus der Hoechst AG und Einführung einer neuen Organisationsstruktur.

1980s

  • Pionierarbeiten im Bereich der Gentechnologie. Produktionsverfahren für gentechnisches Humaninsulin.

1960s/70s

  • Auf- und Ausbau des Forschungszentrums im Süden des Industrieparks, Erschließung durch zwei werkseigene Main-Brücken.

1960s

  • Pionierarbeiten im Umweltschutz: 1965 wird die erste biologische Großkläranlage Europas für industrielle Abwässer in Betrieb genommen.

1950s

  • Pionierarbeiten für Kunststoffe und Synthesefasern, insbesondere das Niederdruckpolyethylen Hostalen und die Polyesterfasern Trevira. Orale Antidiabetika werden ebenfalls entwickelt.

1939

  • Durch den Mangel an Arbeitskräften kommen Kriegsgefangene, Fremd- und Zwangsarbeiter aus zahlreichen Ländern Europas zum Einsatz. Etwa neuntausend von ihnen arbeiten im Werk Höchst.

1930s

  • Erneuerung der Werksinfrastruktur und Modernisierung der Strom- und Dampfversorgung.

1923

  • Beginn der Insulin-Herstellung nach dem Verfahren von Banting und Best.

1919

  • Ein herausragendes Beispiel expressionistischer Architektur: Peter Behrens plant und baut das neue Technische Verwaltungsgebäude der Farbwerke Höchst. Baubeginn im Frühjahr 1920, bezugsfertig im Juni 1924.

1910

  • Beginn der modernen Chemotherapie: Großtechnische Herstellung des von Paul Ehrlich entdeckten Salvarsan, einem Heilmittel gegen Syphilis.

1894

  • Mit dem Diphtherie-Heilserum, von Emil von Behring entwickelt, beginnt die Produktion immunbiologischer Wirkstoffe und der erfolgreiche Kampf gegen die Diphtherie, an der damals allein in Deutschland jährlich etwa 50.000 Kinder starben.

1896

  • Tuberculocidin, ein Tuberkolose-Diagnostikum, ist das erste Immunpräparat von Hoechst. Es gibt den Anstoß zum Aufbau einer serobakteriologischen Abteilung.

1883

  • Antipyrin - erstes bedeutendes industriell erzeugtes Arzneimittel - es ist fiebersenkend und schmerzlindernd.

1869

  • Großtechnisches Verfahren zur Synthese des Alizarins, des roten Farbstoffs aus der Krapp-Wurzel - berühmt durch die Uniformhosen der französischen Armee.

1863

  • Carl Meister, Eugen Lucius und Ludwig Müller gründen in Höchst am Main eine Fabrik zur Herstellung von Teerfarbstoffen. Der Chemiker Adolf Brüning, ab 1865 Teilhaber, fünf Arbeiter und ein Kontorist bilden die erste Belegschaft. Das erste Produkt ist Fuchsin, ein rotvioletter Farbstoff, der dem Unternehmen den Namen "Rotfabrik" einträgt.